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By Anna Riegler

In diesem Buch wird theoretisch und empirisch herausgearbeitet, unter welchen Bedingungen in der Beziehungsgestaltung zwischen SozialarbeiterInnen und KlientInnen gesellschaftliche Verhältnisse eher verfestigt werden. Außerdem wird überprüft, unter welchen Voraussetzungen über die Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit auch verändernd auf soziale Praktiken eingewirkt werden kann. Der Fokus wird dabei auf Gerechtigkeit im Sinne befähigender Bedingungen und Prozesse, auf Anerkennung und Subjektwerdung gerichtet. Auf dieser foundation werden Ansprüche an eine anerkennende Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit formuliert und deren Bedeutung für die soziale Gerechtigkeit herausgearbeitet.

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Schon hier merkt man die Verwobenheit der Anerkennungssphären Liebe, Verdienst und Recht, die die Grundlage Axel Honneths Anerkennungstheorie bilden. Der Prozess der Zivilisation (vgl.  126). 38 2 Blick auf Befähigung und anerkennende Verhältnisse der Erfüllung ihres Wunsches gerecht wird. In einer primitiven Gesellschaft würde der Einzelne viel mehr vom allgemeinen Muster des gesellschaftlichen Denkens und Handelns abhängig sein, als in zivilisierten Gesellschaften. Schöpferisches Denken habe in zivilisierten Gesellschaften viel mehr Raum als in primitiven Gesellschaften (vgl.

71). Dieser Theorie folgend kann davon ausgegangen werden, dass die Interaktion bzw. Beziehungsgestaltung zwischen SozialarbeiterInnen und deren KlientInnen als eine institutionell gewonnene Praktik verstanden werden kann, die durch Anerkennung inkludiert und durch Nicht-Anerkennung ausschließt.  206). 15 Wenn wir uns beispielsweise an die Prämisse der Anerkennung der Person an sich nach Martha C. Nussbaum (1999) erinnern, kann die Frage gestellt werden, ob Inklusion im Sinne von Partizipation überhaupt möglich erscheint, wenn die Begegnung auf dieser Ebene – auf der Ebene von Person zu Person – gar nicht stattfindet.

Beide – das Selbstvertrauen; die institutionalisierten Beziehungen der Subjekte untereinander – die Anerkennung im Recht führt zu Selbstachtung und schließlich die reflexiven Beziehungen der vergemeinschafteten Subjekte zur Welt im Ganzen – die Anerkennung im Verdienst oder in der Leistung für diese Gemeinschaft führt zu Selbstwert (vgl. Honneth 1994). 2 Gerechtigkeit durch Anerkennungsverhältnisse 33 Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen – sind Voraussetzung, um überhaupt am öffentlichen Leben teilnehmen zu können (vgl.

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